Naturheilverfahren

Methoden, die auf natürliche Weise die Selbstheilung / Selbstregulation unterstützen.

Dazu gehören:

 Schröpfen

> das Schröpfen ist eine der ältesten Naturheilverfahren. Es gehört zu den Ausleitungsverfahren, da es die Lymphe und die Durchblutung anregt und somit die

Ausscheidung von Stoffwechselschlacken anregt. Zuerst wird eine Schröpfsalbe, bestehend aus Kräutern und ätherischen Ölen aufgetragen und anschliessend

wird  das Gewebe mit den Schröpfgläsern unblutig behandelt. Es wirkt entspannend auf Muskeln und Faszien.

Phytotherapie

> die Phytotherapie oder auch Pflanzenheilkunde hat schon in frühester Vorzeit ihren Ursprung genommen.

Es war der Arzt Henri Leclerc ( 1870 – 1955 ) der die Phytotherapie eingeführt hat.

Verwendet werden Früchte, Samen, Blätter, Blüten, Stengel, Rinden, Wurzeln, Knollen und das Holz als Tee oder in Form von Pflanzenauszügen,

Pflanzensäften, Extrakten, auch als Tabletten, Dragees oder Pulver.

Schüßler – Salze

> die Schüßler – Salze sind Mineralien, die in natürlicher Form in jedem von uns enthalten sind.

Entdeckt und erforscht wurden die Schüßler-Salze von dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) .

Er untersuchte den Menschen und die darin enthaltenen Mineralien. Er entdeckte, daß es einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit und dem    Mineralgehalt gibt. Man darf das jedoch nicht falsch verstehen: Der bloße Mangel an einem bestimmten Mineral verursacht nicht gleich eine bestimmte Krankheit, vielmehr wirken die Schüßler-Salze auf die Weise, daß sie bei einer Krankheit dorthin gelangen, wo der Körper sie zur Heilung braucht.

Säure – Basen – Ausgleich

Die Säuren und Basen in unserem Körper sollten immer in einer gesunden Balance sein.

Bei einer ständig anhaltenden Übersäurerung ändert sich die Transportfähigkeit für Nährstoffe im Bindegewebe und das Bindegewebe `verschlackt`.

Um die Übersäuerung auszugleichen reagiert der Körper in diesem sich langsam aufbauenden Prozess über seine basischen Phosphorreserven.Er entzieht

den Knochen und Zähnen  Phosphor. Damit werden jedoch auch Calciummoleküle aus dem Knochen gelöst und mit dem Urin ausgeschieden.

Die Calciummoleküle stehen nun für den Mineralstoffwechsel im Knochen nicht mehr zur Verfügung, der Knochen verliert seine Festigkeit.

Weitere Folgen einer Übersäuerung sind unter anderem  Muskelverspannungen und Steifigkeiten der Gelenke.

Was löst diese Übersäuerung aus?

Eine falsche oder dem individuellen Stoffwechseltyp nicht entsprechende  Ernährung, fehlende  oder zu einseitige Bewegung, ungünstige

Lebensgewohnheiten, sowie anhaltende Stress-Situationen können unter anderem eine Übersäuerung des Bindegewebes auslösen.